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Mittwoch, 22.09.2010, 10:01

Was hält Ihr von der Novellierung des Sorgerechts? C. Bandion-Ortner möchte ein automatisches Sorgerecht für beide Eltern erwirken. G. Heinisch-Hosek ist dagegen.

Und: kann man solche Tragödien, wie zuletzt in Deutschland damit automatisch verhindern?

http://derstandard.at/1285042329660/Amoklauf-in-Deutschland-Taeterin-hat-Kind-mit-Plastiksack-erstickt-und-Ehemann-erschossen

(erinnerte mich an das Urteil König Salomons. Die wahre Mutter entschied sich für das Leben des Kindes und hätte es auch der falschen Mutter gegeben)

Liebe Grüße,


 
Sorgerecht...
Liebe Kali,

das verstehe ich nicht, wieso erinnert Dich das an König Salomons Urteil?

Ich glaube nicht, dass Tragödien deswegen zu verhindern sind. Mit keinem Gesetz der Welt lässt sich 'alles' verhindern!

Grundsätzlich finde ich es gut, dass beide Eltern das Sorgerecht bekommen.

Aber ich erlebe derzeit auch, dass dieses gemeinsame Sorgerecht sowieso nichts nützt, wenn die Mutter alles dafür tut, dass die Kinder dem Vater entfremdet werden, Hass auf den Vater erzeugt und geschürt wird. Mal abgesehen davon, dass es hinterhältig, intrigant und gemein dem Vater gegenüber ist, sind die Kinder diejenigen, die ihr Leben lang unter genau diesen Spielchen zu leiden haben werden.

Das automatische Sorgerecht für beide wird in so einem Fall auch nichts ändern.
Aber ich glaube schon, dass es in vielen Fällen für die Kinder besser ist, wenn beide Eltern das Sorgerecht haben.
Meiner Meinung nach müsste bei einer Scheidung oder Trennung, von der gemeinsame Kinder betroffen sind, automatisch eine Schulung für die Eltern verpflichtend sein, durch die sichergestellt ist, dass der Konflikt zwischen den Elternteilen nicht auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird.

LG soul
  • soul,
  • 2010.09.22, 10:57
 
liebe soul,
salomons urteil erinnert mich an die bluttat der frau in deutschland. hier gings um den sorgerechtsstreit. und bevor der vater den sohn aufziehen durfte, hat sie den sohn (und 2 andere) getötet.

mich als mutter 2er kinder hat dies ziemlich schockiert. was muss man für eine mutter sein, wenn man sein eigenes kind tötet? welche ausnahmesituation müsste es dafür geben? es gab auch kritische, existenzbedrohende situationen für mich, vor 2 jahren gings mir gar nicht gut - aber NIEMALS hätte ich auch nur im traum an so etwas gedacht!!!

übrigens können unverheiratete paare auch schon seit jahren nach der geburt eines kindes das gemeinsame obsorgerecht beantragen. dazu müsste man vielleicht auch eine alimentationszahlung vereinbaren. wahrscheinlich wissen das die wenigsten oder sie denken nicht an die folgen nach einer trennung. man könnte ja hier einmal ansetzen und eltern aufklären (zb am standesamt bei erstellung der geburtsurkunde).

mütter die den vätern die kinder trotz aufrechter alimentationszahlung vorenthalten kann auch ich nicht verstehen. auch sie stellen ihre gefühle über das wohlergehen der kinder. habe auch schon berichte darüber gehört, aus welch fadenscheinigen gründen ihre kinder nicht zu ihrem vater dürfen.

man darf aber nicht alle männer über einen kamm scheren. manche kümmern sich wirklich nicht um ihre kinder und sollten dann obendrein noch mitenscheiden dürfen, in welche schule die kinder gehen oder sonstiges? da müsste man auch noch andere regeln aufstellen, damit alle - und vor allem KINDER!!! zu ihrem recht (und elternteil) kommen.

liebe grüße,
  • kali,
  • 2010.09.22, 11:22
 
Väter...
Liebe Kali,

ach so, die Tat dieser Frau erinnert Dich an Salomons Urteil. Dann ist es klar.
Ich dachte Frau Bandion-Ortners Forderung würde Dich daran erinnern. Da hab ich keinen Zusammenhang gesehen.

Ja, was Mütter so aufführen können, wenn sie einen Hass auf den Vater Ihrer Kinder haben, ist schon erschreckend. Jede Telenovela oder Daily soap kann da einpacken!
Das paradoxe daran ist, dass sich genau diejenigen vorher darüber aufregen, wie arg andere sind. Und dann machen sie genau das gleiche und noch ärgere Dinge.
Das Schlimme daran ist, dass man absolut nichts dagegen machen kann. Vor allen anderen wird das nämlich komplett anders dargestellt!
Sorry, ich steigere mich grad ziemlich rein. Ich könnt auszucken, wenn ich an das denke, was die Kinder mitmachen. *zornwutschnaub*

Du fragst, was das für Mütter sind, die ihren eigenen Kindern was antun oder gar ermorden. Ich glaube, das muss schon etwas ganz im Argen liegen, damit eine Mutter sowas tut. Ich mein, das hat tieferliegende Ursachen als 'nur' das auslösende Moment. Ganz aus heiterem Himmel kam es ja auch nicht, dass überhaupt der Vater das Sorgerecht hatte! Und wer weiß schon, was die in ihrem Leben für einen Hass (auf andere und sich selber) angesammelt hat, dass sie zu so einer Tat fähig ist. Aber um so einen Hass anzusammeln muss ja auch was 'falsch' gelaufen sein.
Ich glaub, wir 'Normale' können uns sowas gar nicht vorstellen. Wie Du schreibst, so schlimm kann gar nichts sein, dass ich mich selber, wen anderen oder gar mein Kind umbringen könnte.

Weil Du schreibst, dass die Väter, die sich wirklich nicht um die Kinder kümmern, dann entscheiden können sollen, in welche Schule das Kind geht. Meinst nicht, dass einem Vater, der sich sowieso nicht kümmert, vermutlich auch wurscht sein wird, in welche Schule das Kind geht? Ich glaube kaum, dass der dann 'mitreden' will.

Ich glaub schon, dass man nicht alles über einen Kamm scheren kann und dementsprechend auch ein paar Regeln für ein Sorgenrecht für beide Elternteile benötigt. Ich mein, ein Kind, das von seinem Vater z.B. geschlagen wird, wird ja hoffentlich auch nicht automatisch das Sorgerecht bekommen.

Was ich auch arg finde, ist, dass der Vater - trotz beiderseitigem Sorgerecht - das Kind nur zu den vereinbarten Zeiten sehen darf. Alles was darüber hinaus geht, ist nicht möglich. Ich mein, ich finde es schon wichtig, dass gewisse klare Strukturen herrschen und nicht x-beliebig die Kinder mal da, mal dort sind. Aber was nützt ein gemeinsames Sorgerecht, wenn der Vater alle 14 Tage sein Kind sieht und dazwischen die Mutter nur gegen ihn hetzt?
Sorry, ich bin schon wieder bei meinen derzeitigen Erlebnissen. ABer grundsätzlich ist es für mich unlogisch, dass bei gemeinsamem Sorgerecht trotzdem nur alle 14 Tage der Vater das Kind sehen darf.

lg soul
  • soul,
  • 2010.09.22, 11:58
 
liebe soul,
ich stimme vollkommen mit dir überein. du bringst alles schön auf den punkt.

das beispiel mit der schule habe ich den berichten von heinisch-hosek übernommen. aus irgendeinem grund wird sie ja gegen die gemeinsame obsorge sein. natürlich ist bei einem erbittertem streit eine gemeinsame obsorge eher ungünstig. trotzdem muss man an die kinder denken. wenn gewalt herrscht, wird es auch nicht angesagt sein - und da sind beide elternteile gemeint. warum sollte die gewalt nur vom vater ausgehen?

jede außergerichtliche einigung wird gut für das kind/die kinder sein. wenn sich die eltern gut miteinander verständigen können, werden auch weitreichende entscheidungen kein thema sein. väter, die sich sehr um die kinder kümmern, werden ja hoffentlich ohnehin in gewisse entscheidungen miteinbezogen. da bespricht man sich ja untereinander.

kann nur sagen, wie das bei mir ist: meine kinder sehen ihren vater, wann sie wollen/bzw. er zeit hat abgesehen von der vereinbarung, dass sie einander ohnehin jedes wochenende haben.
wir feiern auch die feste gemeinsam und es gibt auch einen konsens was andere dinge betrifft. klar, man ist nicht immer gleicher meinung, aber das ist man in einer partnerschaft ja auch nicht!
so gesehen bin ich nicht allein-erziehend. es ist ja ohnehin ein dorf notwendig, um ein kind zu erziehen. ;)


ich denke einfach, dass sich alles rächt. ein elternteil, der miesgemacht wird, wird umso interessanter. ein elternteil, der nie da ist, natürlich auch. also, warum sollte man einen ex-partner mystifizieren? außerdem brauchen die kinder beide elternteile, in irgendeiner form.
natürlich gibt es auch kinder, die ihren müttern blind folgen und alles glauben, was sie ihnen erzählt. das wirkt sich dann leider sicher auf ihre späteren beziehungen zu männern (bzw. frauen) aus. eine grundsätzliche angst, nicht enttäuscht zu werden!

all dies natürlich unter der voraussetzung, dass den kindern von keinem dieser elternteile davor misshandelt, missbraucht, etc. wurde. aber, davon gehen wir alle aus, oder?

hast du auch in deiner umgebung erfahrungen mit dem missbrauch von sorgerecht?

liebe grüße!
  • kali,
  • 2010.09.22, 14:23
 
Liebe Kali,
wir scheinen sehr ähnliche Meinungen diesbezüglich zu haben ;-).

Bei mir selbst ist es auch so, dass ich definitiv nicht alleinerziehend bin. Ich würd sagen, das gemeinsame 'Erziehen' funktioniert besser als in unserer Ehe *hihi*.
Entscheidungen werden gemeinsam besprochen. Bei wie auch immer gearteten Problemen wird gemeinsam nach Lösungen gesucht. Ja sogar bei Entscheidungen in der neuen Familie meines Ex werde ich 'vorgewarnt' und wir besprechen, wie wir mit unserem Sohn umgehen.
Mein Ex ist ein super Papa (nur seine Tochter tanzt ihm ein bissi auf der Nase herum *hihi*) und der ideale Ex ;-).

Nein, ich habe keine Erfahrung mit Missbrauch in meiner Umgebung. Zumindest keinem körperlichen. Seelischem sehr wohl! Und es macht mich fertig, die Kinder so leiden zu sehen und nichts machen zu können.
Manchmal erwische ich mich dabei, dass ich mir denke "wenn sie die Kinder schlagen würde, könnte man es ihr beweisen und was dagegen unternehmen".

Wie diese Frau mit ihren Kindern umgeht ist erschütternd. Im Grunde ist sie eine arme Frau, denn sie kann gar nicht glücklich sein. Sie ist derart verbittert und überzeugt, dass alle an ihrem Unglück schuld sind. Dabei hat sie eine neue Beziehung und man könnte denken, sie ist verliebt und glücklich. Keine Spur. Und weil sie nicht glücklich sein kann, darf es auch niemand anderer. Schon gar nicht der Ex! Da sie selbst keine Chance mehr hat, dass die Rache beim Ex wirkt, benützt sie die Kinder dazu.
Das Mädl wird vermutlich genauso verbittert und intrigant wie die Mutter (auch wenn ich versuche dagegen zu steuern, aber das gelingt mir natürlich nur in geringem Ausmaß bis gar nicht :-(). Der Bub durchschaut zwar ihre Intrigen, ist aber derart eingeschüchtert, dass er sich nicht getraut etwas zu sagen, geschweige denn zu rebellieren.
Also genaugenommen ist das Misshandlung und Missbrauch von Kindern. Aber halt auf eine Art, die nicht sichtbar ist.

Nach außen denkt man, es ist eine ganz normale Scheidung und alles läuft super. Sie ist eine gute Mutter (sie hat ja schon immer betont, welch schlechte Mütter andere sind und darauf geachtet, dass sie als gute Mutter dasteht...) und solange die Kinder nicht geschlagen werden oder verwahrlosen, ist alles perfekt. Schlagen wird sie die Kinder nie und verwahrlosen wird sie sie auch nicht lassen.

Ach es ist zum Auszucken!

Dafür bin ich immer wieder unheimlich dankbar dafür, dass es bei uns so gut läuft.

lg soul
  • soul,
  • 2010.09.22, 14:59
 
Liebe Kali!
Ich wollte Dir einfach ganz kurz ganz viele liebe Grüße für Dich und Deine Kinder dalassen und noch einen angenehmen Abend wünschen,
glg indian
PS: Ich weiß net wirklich ganz genau um was es bei der Novellierung geht und ob das gut ist das automatische Sorgerecht für beide Eltern.
An und für sich ja, es kämpfen ja auch sehr viele Väter darum, die Kinder öfter sehen zu können und haben fast keine Chance, das ist eine SEite und es gibt immer auch eine andere Seite, ich sags Dir ehrlich, ich weiß es net.
glg indian
 
liebe soul,
ja, wir scheinen ziemlich ähnliche erfahrungen zu haben. ;)

nach der "ehe" ist besser als vor der "ehe" (hab das jetzt unter anführungszeichen gesetzt, weil ich ja nicht verheiratet war).

es tut mir weh, wie sehr kinder als machtmittel missbraucht werden. dein geschichte von dieser verbitterten frau ist wahrscheinlich das beste argument für ein gemeinsames sorgerecht.
und beide kinder leiden und werden in zukunft kein vertrauen zu einer partnerschaft (mit kindern) haben. die frage ist nur, auf welche art sich dies zeigen wird.

kinder sind klug genug, sich eine eigene meinung von den eltern bilden zu können. das gegenseitige ausspielen ist eigentlich ein verbrechen - man sollte gleichzeitig auch schon für den psychotherapeuten, den die kinder zweifelsohne mal brauchen werden, sparen. wenn der andere elternteil so böse ist, dann wird das das kind schon herausfinden.

ich habe in zweierlei hinsicht erfahrungen damit gemacht. selbst, als kind, war ich scheidungswaise und habe auch jahrzehntelang die giftspritzen, die sich meine eltern eigentlich selbst verabreichen hätten müssen, abbekommen.

mit dieser erfahrung habe ich für meine kinder natürlich einen anderen weg gewählt. so etwas ist gift für das selbstvertrauen eines kindes - und wirkt sich im erwachsenenalter fort.
außerdem lieben meine kinder ihren vater und er ist auch gut zu ihnen.

schade, dass es nicht in allen scheidungs (trennungs-)familien so sein kann! :(

liebe grüße,
  • kali,
  • 2010.09.24, 08:49
 
liebe indian,
danke für deinen besuch bei mir! :)

hat das schuljahr für deine große gut begonnen? ich glaube, unsere mädels sind gleich alt - dann ist es auch das letzte jahr in der volksschule? wie die zeit vergeht, hm?! ;)

das thema spaltet sicher die meinungen in diesem land. viele menschen haben so unterschiedliche erfahrungen. zumindest sollte man den elternteilen, die für ihre kinder zahlen, schon mehr besuchs- und mitspracherecht einräumen.

vielleicht gibt es ja wirklich solche sadisten, die nichts von sich hören- und sehen lassen - nach einem gemeinsamen sorgerecht aber gerne auch den ton angeben. menschen sind vielseitig und manch abgründe leider auch sehr tief! :(

und wer weiß, wozu manche aus schmerz und verbitterung fähig sind?

liebe grüße und einen schönen tag!
  • kali,
  • 2010.09.24, 08:53
 
Liebe Kali!
Bitte gern geschehen, les gerne bei Dir rein.
Ja so sehe ich das auch bezüglich dem Sorgerecht und da gehen die Meinungen oft mal sehr auseinander und wozu man aus Eifersucht und Verbitterung fähig ist hat man in Deutschland gesehen, wo die Anwältin den Doppelmord gegangen hat, das ist ein Wahnsinn, da wird mir richtig schlecht.
Ich denke mir, da muss alles ausgeschaltet sein wie man so schön sagt, denn das eigene Kind, bzw. überhaupt so eine Tat, ist echt arg.
Stimmt, unsere Mädels sind gleich alt, die letzte Klasse der VS.
Was macht Dein Mädel dann oder welche Schule möchte sie nachher besuchen?
Ich hoffe, dass das heurige Jahr auch so gut verläuft wie der letzten drei, mal sehen.
Angenehmen Tag noch und
glg indian
 
mein grundsatz ist
das kind gehört nicht dem vater und nicht der mutter
es ist ein eigenständiges wesen.
ich habe auch das gemeinsame sorgerecht für meine tochter
das funktioniert jedoch nur auf dem papier
denn es sollten sich in so einem fall die eltern auch
gegenseitig austauschen.
es geht doch um das wohl des kindes.
und dennoch ist es meistens sehr einseitig.
ich zweifle mittlerweilen schon daran ob das gem. sorgerecht
das beste für das kind ist.
es ist doch immer zweigeteilt.
meiner tochter geht es dabei nicht sehr gut
sie hält auf beide meinungen etwas und sieht aber
dass es keine übereinkunft geben kann und wird
und das ist sicher nicht gut
sie ist schon in einem alter in dem sie selbst sehr viel
entscheidet, aber sie erwartet dass wir mit ihr ihr leben
teilen und das funktioniert fast nie bei scheidungskindern.
mir tut es weh, hab einiges versucht und aufgegeben
 
@Flower,
ich denke, dass es meistens so ist wie Du das beschreibst, tut mir leid für Deine Tochter, aber Du hast das Beste für sie gemacht und machst es noch und genau das finde ich schön.
Wir Mamas strengen uns eh an und wollen alle nur das Beste für unsere Kinder,
glg indian
 
hallo kali
ich weiß nicht, ob man sorgerechtsstreitigkeiten
überhaupt mit einem gesetzt regeln kann.

denn was würde sich schon ändern?

die streitereien würden deswegen ja nicht weniger,
die beeinflussungen, und all das was noch so auf
dem rücken der kinder ausgetragen wird.

ich muss so eine scheidung gerade in meiner näheren
umgebung miterleben, arm sind die kinder.

in diesem fall wird es wahrscheinlich ein salomonisches
urteil, also ein teil zieht sich zurück zum wohle der kinder,
ob das die richtige entscheidung ist, wird sich erst
zeigen, hoffentlich nicht zu spät.

liebe grüße
 
Ganz der Meinung von Maine Coon
Man kann es nicht gesetzlich regeln. Es ist einfach von beiden Parteien ein guter Wahlaufhänger, weil so oder so Stimmen zu gewinnen sind.
Es heißt immer zum Wohle der Kinder, doch das ist es leider nur selten. Oft beginnt der Machtkampf um die Kinder schon in der Ehe und geht dann nach der Scheidung weiter. Und wenn sich dann auch noch die Großmütter einmischen ist das Durcheinander komplett. Was die Kinder dann lernen ist: Erwachsene streiten um mich, wollen meine Liebe erkaufen. Wenn nicht bewußt, dann unbewußt.
Und Fälle wie der in Deutschland sind Ausnahmefälle, die ein Mensch - egal ob Frau oder Mann - in einem geistigen Ausnahmezustand trifft.
Viel ärmer sind die Kinder, die verwahrlost aufwachsen. Egal ob durch zu viel oder zu wenig Reichtum.
Gertrude
 
@Kali
Danke für deinen lieben Kommentar!

Das Beste für die Kinder ist es sicher, wenn beide Eltern über ihre Schatten springen und die Betreuung und Erziehung gütlich untereinander regeln.
Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass ein Vater für sein Kind genauso wichtig ist, wie eine Mutter; für jeden gibt es seine Zeit und seine Bereiche...
Und wenn die Obsorge geteilt wird, sollten natürlich beide die gleichen Rechte und die gleichen Pflichten haben. Ich hab' das jetzt gegoogelt, aber nichts Genaues gefunden. Wie muss ich das verstehen, dass der Vater auch bei geteiltem Sorgerecht sein Kind evtl. nur alle 14 Tage sehen darf????

Irgendwie grad komisch für mich, dass wir erst vor einigen Wochen mit einer befreundeten Rechtspflegerin gesprochen haben, wie das mit dem Sorgerecht wäre, wenn mir etwas passieren würde, weil wir ja nicht verheiratet sind. Und sie hat uns empfohlen, einen Antrag auf gemeinsames Sorgerecht bei Gericht zu stellen, was ich gegenüber ihm dann kurzfristig auch sehr forciert habe. Er hat dann mit einem Anwalt gesprochen und das dann für nicht notwendig erachtet...
Und als ich jetzt nocheinmal darüber nachgedacht habe, hab' ich schlucken müssen....werde nocheinmal mit ihm reden, weil ich das trotz allem haben möchte...

Meine Eltern haben sich scheiden lassen, als ich 8 oder 9 war. Ich hab's damals irgendwie als ungerecht empfunden, als meine Mama zu mir gesagt hat: ''Eine Mutter geht nicht ohne ihre Kinder.'' An die Situation kann ich mich noch genau erinnern.
Und auch an den Streit, die Hetze, die Psychologin und die Streits vor Gericht, weil ich danach bei meinem Papa bleiben wollte.
Ich hab' gedacht, es wäre fair, wenn jeder Elternteil ein Kind bekommen würde.
Im Endeffekt bin ich bei meinem Vater geblieben, aber die ganzen heftigen Auseinandersetzungen, die Art und Weise, wie meine Eltern übeiander gesprochen habben, haben auf jeden Fall Spuren hinterlassen.

Ich finde also, es liegt nicht an den Gesetzen, sondern an den Menschen, aber ich weiß auch selbst, was es heißen kann, wenn man seine negativen Gefühle so zurücknehmen muss.

Wird wohl - Gesetz hin oder her - nie einfach werden, sowas. Ich bewundere auf jeden Fall jedes Paar, dass es schafft, konstruktiv miteinander umzugehen, damit die Kinder möglichst wenig unter einer Trennung leiden.
 
Liebe Kali!
Schön Dich online zu sehen, bleib ich gleich noch bissl da, sollte nämlich dann Tina bettfertig machen, aber bis sie schläft dauerts sowieso noch.
Wie gehts Dir und Deinen Kindern immer?
Eines muss ich noch dringend anbringen, bin froh, dass Du wieder da bist, denn einige haben schon wieder den Blog verlassen,
glg indian
 
@Kali,
jetzt dachte ich boah Gymnasium schon, aber schnuppern, genau das wir bei uns auch mal sein, sind ja im selben Alter die Mädels.
Meine Damen sind bissl verkühlt, aber sonst gehts uns ganz gut.
Man kann eh net überall schreiben, man würde da ja den ganzen Tag vorm PC sitzen und das ist ein Ding der Unmöglichkeit,
glg indian
 
@kali
hallo liebe kali!

sehe dich grad online.... geht´s dir gut?

liebe grüße
 
Liebe Kali!
OHja, da hast Du völlig recht, anders krank.
Und stimmt auch, sie sind dann zuhause und vor irgendeinem Schirm, Bildschirm halt, meistens der Fernseher.
Die Zeit ist jetzt so, der Herbst, mal angenehm wenn die Sonne da ist, die Schule hat wieder begonnen und die Kinder kommen alle zusammen, das WEtter stellt sich um, da müss ma durch,
glg indian
 
Liebe Kali!
Ja Du hast so recht, man kriegt da alle Zustände bei diesem Wetter, und Sonne war heute schon da, ist zwar kühl, aber wenn die Sonne scheint, ist man gleich bissl besser drauf.
Ist ja schon WE und ich hoffe es wird ein einigermaßen angenehmes, MIT SONNE natürlich.
Schönen Tag noch und
glg indian
 
ein kind
ist ein kleiner mensch der den eltern geschenkt wurde, es ist ein eigenständiges kleines menschlein. man begleitet es bis hin zum erwachsen werden. ich kann nicht beurteilen, ob gemeinsame obsorge gut ist oder nicht, aus meinem ganz nahen fam. umfeld jedoch hab ich erkennen können, es wäre besser ab und zu einem elternteil alleine die obsorge zu übertragen. die mutter teilt sich die obsorge gmeinsam mit dem vater, sie bekommt außer den alimenten (und auch diese werden schleppend bezahlt) keinerlei finanzielle unterstützung vom vater der kleinen kinder, er jedoch beharrt auf seinen rechten, leider vergißt er dabei immer wieder seine pflichten, a grausliche gschicht von der ich gar nicht mehr schreiben möchte.........
die mutter der kleinen hat das ein oder andere mal existenzängste, wir alle helfen zusammen, aber das ist ein anderes kapitel
kali ich schick dir ganz liebe grüsse
 
@antworten:
ich möchte mich für meine absenz entschuldigen! wie ihr seht, bin ich öfters hier, hab meinen blogg aber sträflich vernachlässigt! ;(

es gehen mir einfach zu viele gedanken und zu viele aktuelle themen durch den kopf!


zusammenfassend möchte ich doch bemerken, dass ihr alle erfahrungen mit verschiedenen formen des sorgerechts gemacht habt. und man sieht auch, dass es kein "richtig" in diesem fall gibt. leidtragende sind immer die kinder, die eigenständliche persönlichkeiten sind und als solche wahrgenommen werden wollen. sie wollen kein spielball sein und selbst entscheiden. manch elternteil befürchtet dann auch um seine wirtschaftliche existenz - es sind so viele faktoren, die einen streit ums sorgerecht ausmachen.

ich kann nur nicht verstehen, wenn man zB einem elternteil das besuchsrecht vollkommen entzieht, obwohl dieser seine alimente bezahlt, bzw. seinen beitrag zur erziehung leisten möchte.

danke für eure kommentare und lösungsvorschläge - eventuell gibt es ja doch in geraumer zeit einen diplomatischen weg?

liebe grüße,
  • kali,
  • 2010.10.14, 08:59
 
kali
für mich hast du den schlüsselsatz geschrieben. es geht um das wohl der kinder, kindern einen elternteil gänzlich zu entziehen finde auch ich nicht gut. die kleinen sollen sich wohlfühlen, bei ihren müttern und auch bei den vätern.
unsere 2 zwergerln sind gerne bei ihrem papa, das ist ihrer mutter sehr wichtig. sie sagt:
solange die kinder dabei sind, rede ich mit M. vollkommen normal und ruhig, denn ich will das meine kinder eine schöne zeit haben und unbelastet sein können. ich ziehe meinen hut vor dieser charakterstarken frau, die dinge erleben mußte die andere in ihrem ganzen leben zum glück nicht erleben müssen.
trotzdem bin ich der meinung in diesem fall wäre es besser sie hätte die alleinige obsorge (es gibt wirklich gründe dafür auf finanzieller als auch auf psychischer ebene). ich denke man sollte dies einfach mit berücksichtigen - sprich wie sind die familienverhältnisse, wie ist die scheidung verlaufen, können die eltern noch ein bissl miteinander usw. usw.) auch bei alleiniger obsorge kann man sich so arrangieren, das der elternteil bei dem die kinder nicht wohnen ein besuchsrecht bekommt - eben zum wohle der kinder.
was ich aber auch als einen wichtigen aspekt berücksichtigen würde ist: was wollen die kinder??? auch kleine kinder sind in der lage zu entscheiden was sie möchten.